Im Hebewerk e. V. wird aktuell an einem 3D Scanner gebaut. Mit Arduino und zwei Motoren sollen vollautomatisch fast 360 Grad scannbar sein. Damit lasen sich kleine und Kleinstteile scannen, welche im 3D-Drucker dann für z.B. Reparaturzwecke einfach nachgedruckt werden können.
Bist du Reisender und du kannst mit deinem Rechner von überall aus arbeiten, musst du mit wenig Platz auskommen. Ganz besonders wenn du mit der Familie unterwegs bist. Arvid ist Programmierer und hat sich überlegt, wie er den größtmöglichen Komfort sicher mit wenig Platzbedarf bei Transport flexibel und mobil überall aufbauen kann. Herausgekommen ist die selbstgebaute Displaybox mit satten 4 + 1 Bildschirmen. Gefräst, gelasert, geschraubt und 3D gedruckt. Selbstentwickelt und im Hebewerk umgesetzt. Und der 3D Drucker hat auch gleich eine Box bekommen. Und was machst du?
In liebevoller Arbeit sind Holzbänke und Sattelschlepper in der Werkstatt der Lebenshilfe entstanden. Mit dem Lasercutter im H15 und dem Engagement von Heinz sind daraus diese tollen Kunstwerke geworden. Was damit die Kreiswerke Barnim vorhaben, bleibt erstmal ein Geheimnis 😉
Für Begeisterte und all jene, die es gerne mal ausprobieren wollen.
Von 3D-Druckern hat man schon das ein oder andere gehört. Hier im Hebewerk fanden sie bereits bei so einigen privaten und gemeinnützigen Projekten ihre Anwendung. Vom Laptopständer, über Gesichtsvisiere, bis hin zur selbst gestalteten Miniatur. Die Anwendungsmöglichkeiten scheinen schier endlos. Also genau das Richtige für eine Kreativ-Werkstatt? Schauen wir erstmal, wie 3D-Drucker genau funktionieren und was man beachten muss, um genau das zu Drucken, was man gerne hätte.
Beim 3D-Druck handelt es sich um ein Verfahren, bei dem dreidimensionale Gegenstände, auch Werkstücke genannt, durch einen 3D-Drucker gefertigt werden. Es gibt verschiedene Kunststoffe, die dabei als Material in Frage kommen, das sogenannte Filament (Fadenwerk). Dieses wird bei der Produktion als dünner Strang durch eine Düse gepresst. Der 3D-Drucker schmilzt das Filament und trägt den schnell härtenden Kunststoff Schicht für Schicht auf, bis das Werkstück fertig ist. Damit der 3D-Drucker weiß, was er zu drucken und wie er die Schichten aufzutragen hat, braucht er Blaupausen, welche man als Projekte zuvor am PC erstellt. Diese Blaupausen findet man aber auch zuhauf kostenlos im Internet, für den schnellen Druck zwischendurch.
Nachdem man verstanden hat, wie das ganze genau funktioniert, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Auch wenn 3D-Drucker immer günstiger werden, haben die wenigsten von uns einen solchen bereits ausprobiert, geschweige denn einen eigenen daheim. Wollt ihr euch auch mal an den 3D-Druckern versuchen? Dann schaut vorbei und fragt unsere Enthusiasten vor Ort, ob sie euch bei der Umsetzung eurer Ideen helfen können.
Laptopständer, für das Arbeiten mit einem Laptop als weiteren Bildschirm.
Der Laptopständer in Aktion.
Die hellblaue Halterung (links) der Photovoltaikanlagensteuerung an der Heinz arbeitet, ist auch aus dem 3D-Drucker.
Am 24. März hatte ein Klinikarzt aus Kassel die 3-D-Druck-Szene in Deutschland aufgerufen, nach tschechischem Vorbild dringend benötigte Schutzvisiere für Krankenhäuser, Ärzte und Pflegepersonal herzustellen. Eine Nachfrage dazu bei den Eberswalder 3-D-Druck-Enthusiasten vom Hebewerk e.V. erfuhr eine schnelle und positive Resonanz. Schon 3 Tage später wurde in der offenen Werkstatt in der Havellandstraße 15 mit Probedrucken begonnen.
Ein erster Spendenaufruf für das Projekt unter den Mitgliedern und Sympathisanten von Bündnis 90/Die Grünen Barnim brachte schnell 360 Euro ein. Damit konnte das notwendige Ausgangsmaterial für den Druck, sogenanntes Filament, eingekauft werden. Vor über einer Woche startete nun die Kleinserienproduktion, die Heinz Ristenbieter und Daniel Ratzel vom Hebewerk mit großem Engagement ins Laufen brachten und seit dem betreuen.
Inzwischen konnten Gesichtsvisiere an das Werner-Forßmann-Krankenhaus, die Johanniter und an das PTS Pflegeteam Schorfheide gespendet werden. Zum Druck werden hauptsächlich ein Sigmax 3D-Drucker und einen Lasercutter genutzt, die der Verein kürzlich aus Geldern der Postcode Lotterie anschaffen konnte.
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