Archiv der Kategorie: Hebewerk

Ein HEBEWERK braucht ein Zeitwerk

Was ist schon ein HEBEWERK ohne ein Zeitwerk? Genau. Das haben wir uns auch gefragt. Und deshalb hat unser HEBEWERK seit einigen Wochen auch ein Zeitwerk. Neben all unseren offenen Werkstätten ist das Zeitwerk die Werkstatt für selbstgemachte Musik.

Das Zeitwerk ist Probenraum, Studio, Veranstaltungsort und Treffpunkt für Künstler mit Hang zu guter Musik. Schülerbands können hier sogar kostenfrei proben. Natürlich gibt’s regelmäßig Sessions, bei denen sich auch gern mal verschiedene Genres mischen. Sehr gemütlich und garantiert inspirierend. Du findest das Zeitwerk in der Coppistraße 3 in Eberswalde. Bei facebook erfährst du alles, was du wissen musst.

Lastenrad für mehr Lebensqualität

Bäckermeister Björn Wiese hat kein Auto mehr. Er fährt Lastenrad. Und er sagt, dass er diese zusätzliche Lebensqualität auch uns – dem HEBEWERK – zu verdanken hat. Anja vom Klimaschutzprojekt Transition Thrive und unser Fabian standen ihm beratend zu Seite, als es hieß “Ich kaufe mir ein Lastenrad”. Jetzt fährt er privat und auch für kleinere Lieferfahrten in der Stadt mit eHarry durch die Gegend.

Wir sagen: Wunderbar! Ein Bäcker braucht ein Lastenfahrrad. Denn das Bäckerfahrrad, mit dem die Lehrlinge früher die Backwaren zu Märkten und gut betuchten Bürgern gefahren haben, ist das ältestes Lastenfahrrad. Und tatsächlich fuhr Björn Wiese’s Großvater auch mit so einem Teil durch Eberswalde. All das hat er zusammen mit Anja der Märkischen Oderzeitung erzählt.

Was für eine tolle Geschichte. Familientradition trifft Klimaschutz. Wir wünschen allseits gute Fahrt.

Bäckermeister Björn Wiese fährt Lastenrad und plant, seinen Fuhrpark mit weiteren Lastenrädern zu erweitern. Foto: Christin Hering

Abschlussfest vom Klimaschutzprojekt

Nach fast zwei Jahren voller bunter Veranstaltungen, toller neuer Bekanntschaften und Netzwerke, inspirierender und Mut machender Begegnungen und bewegender Projekte und Erfahrungen läuft die Förderung des Hebewerk-Klimaschutzprojekts “Transition Thrive” nun aus und das Projekt geht langsam, aber stetig zu Ende. Das ist traurig und total doof – aber an diesem Tag und Abend wollen vor allem eins: FEIERN!

Und zwar am liebsten mit allen Eberswalder*innen und Unterstützer*innen zusammen, die das Projekt begleiten durfte und die uns das Projekt auf seinem Weg begleitet haben. Ohne die vielen helfenden Hände, Köpfe und Herzen wäre das Projekt nicht das, was es geworden ist! Viele Menschen zusammen haben unfassbar viel bewegt, neue Wege beschritten und den Mut bewiesen, sich und andere aus der eigenen Komfortzone herauszubewegen.

Fühlt auch ihr euch auf das Herzlichste eingeladen, zum Abschlussfest in die Thinkfarm zu kommen. Auf Folgendes könnt ihr euch freuen:

  • ab 15 Uhr: Sekt, Kaffee, Kuchen und Livemusik
  • Rundgang durch die Thinkfarm: Arbeiten in einem Co-Working-Space
  • Wand der Möglichkeiten: öko-soziales Engagement in Eberswalde
  • Fotoausstellung
  • “Tränsischn… watn ditte?” – 2 Jahre Klimaschutz “von unten” in Eberswalde
  • Lastenradtaufe und Auswertung des Wettbewerbs “Erzähl deine Geschichte!”

… und ein langer Sommerabend voller Musik, Gespräche, gemeinsamem Anstoßen, Staunen und geteilter Freude! Kommt vorbei und lasst uns gemeinsam feiern und Ideen spinnen, wie der Wandel in Eberswalde und im Barnim weitergehen kann.

Hier blüht uns was!

Klimaschutz von unten funktioniert nur, wenn die Kommunikation gut ist. In diesem Briefkasten können Mieter ihre Ideen und Gedanken zum Projekt loswerden.

Unser Klimaschutzprojekt Transition Thrive rührt ordentlich was an in Eberswalde. Jetzt ist an vielen Stellen in der Stadt spürbar, dass die vergangenen zwei Projekt-Jahre ihre Ziele erreicht haben. Anja und Ulrike haben vieles angezettelt, was sich hoffentlich gut weiterentwickelt, wenn das Projekt im August zu Ende geht.

Ein toller Erfolg ist die Zusammenarbeit mit der WHG Eberswalde (Wohnungsbau- und Hausverwaltungs-GmbH). Studenten der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) haben Entwürfe für die Grünanlagen im Leibnizviertel erarbeitet. Sie sollen insekten-freundlicher und robuster gegen Trockenheit werden.

Einen Entwurf möchte die WHG nun in abgewandelter Form umsetzen. Und zwar gemeinsam mit den Mietern. Klimaschutz von unten also. Die Märkische Oderzeitung hat vom ersten Treffen mit den Mietern berichtet.

Um diesen Grünstreifen geht es: Die Balkonseite der Humboldtstraße 17 bis 35.