Archiv der Kategorie: Offene Werkstatt

Lautsprecherbau- Workshop

Wer schon immer mal wissen wollte, wie eigentlich ein Lautsprecher gebaut wird, was ein Reflexrohr ist oder wie man den Dämmstoff richtig platziert, kann sich am Samstag, den 05.03. um 16:00 Uhr im Zwischenraum H15 anschauen, wie Bässe, Hochtöner, Frequenzweiche und Terminal miteinander verkabelt werden und in die Box eingebaut werden.
Bausatz
Herzlich willkommen zum Fachsimpeln, löten und Boxenteile verkleben! Das Ziel des Workshops ist es, verschiedene Boxen zusammenzubauen und anschließend noch einen kleinen Soundcheck zu machen.

Hifi- Boxen- Bau mit der CNC

Hifi- Boxen selbst zu bauen ist eine kleine Kunst für sich: neben dem elektronischen Innenleben mit Hoch- Mittel- und Tieftönern, Terminals, Kabeln und Weichen – die alle miteinander verbunden werden müssen (und zwar beim Workshop am 05.03.)- benötigt man auch noch ein  Lautsprechergehäuse. Idealerweise ist es nicht nur ein Montage- Vehikel für die Lautsprecher, sondern es macht auch noch eine gute Figur. Und während Bauform  und Proportionen wichtig für eine gute Schallentwicklung sind, sorgt die Passgenauigkeit der Gehäuseöffnungen für den guten Sitz von Lautsprecher, Terminal oder Bassreflex- Röhre und damit für einen sauberen Klang. Und hier kommt unsere CNC- Fräse ins Spiel.
Ronya und Martin bauen in der offenen Werkstatt im H15- Zwischenraum ihre Bausätze zusammen: Die FirstTime 14 High Jack und die SB 12 ACL – Komponenten kommen gut verpackt in Einzelteilen an, die Baupläne für die Gehäuse sind im Netz zu finden. Nach einigen Datentransfers, klappt es dann auch mit Sketchup, unserem Zeichenprogramm. Die Umwandlung von Zeichnung in DXF- Format in Fräspfade ist mittlerweile Routine. Aus vorgeschnittenen Sperrholzplatten werden so die Seiten für die Gehäuse.

Rückschau Festival der offenen Werkstätten in Dresden

Wie Ihr ja wisst, ist auch das Hebewerk mit seinem Werkstattbereich im Verbund Offener Werkstätten organisiert, der  sich als Plattform von Offenen Werkstatt-Projekten versteht. In diesen geht es darum, für alle Interessierten gut zugänglich Angebote bereit zu stellen, die zum Mitmachen und Ausprobieren einladen sowie darum, die Eigenarbeit zu fördern.

Einmal im Jahr treffen sich alle im Verbaund organisierten Projekte und Initiativen, die Offene Werkstätten für Handwerk, Kunst, Reparatur, Recycling und andere Aktivitäten betreiben an einem anderen Ort. Dann wird nicht nur die Jahreshauptversammlung abgehalten, sondern auch gemeinsam gewerkelt, gebaut und ausprobiert, was die Werkstatt hergibt.

Während uns im letzten Jahr drei in Potsdam ansässige Offene Werkstätten, das Werkhaus Potsdam, die machBar Potsdam und die coyote Siebdruckwerkstatt im Freiland Potsdam zum Vernetzen empfingen, ging es diesmal vom 2. bis 8.11. mit einem bunten Programm ins Rosenwerk nach Dresden.

Der Hebewerk e.V. war mit der selbst gebauten Saftstraße von wandelBar vor Ort, den die Dresdener zwei Wochen vorher abgeholt hatten. Zwar musste erst noch ein passender Waschkessel für den Pasteur beschafft werden, aber dann ging’s los.

Danach ging es mit einem bunten Strauß an Ideen weiter. Viele Projekte wie das Electronic Window, das ein Fenster in andere Werkstätten öffnet, oder der guerillabeam, ein 3D gedrucktes Projektionssystem, das leistungsstarke LED-Leuchten, einen Diahalter und ein 35-mm-Objektiv miteinander verbindet, wurden vorgestellt.

Darüber hinaus gab es jede Menge an Input beispielsweise zu Dokumentaionsplattformen wie Dozuki, wo das Lastenrad dokumentiert wird oder zu Lernplattformen wie iversity.

In der Werkstatt gab es auch viel Spannendes zu entdecken. Mit einigen Interessierten baute Jens Leipziger Kisten, nebenan stellte Kilian die drahtlose Fernsteuerung für die CNC- Fräse vor. Und mit dem selbst gebauten Lasercutter wurde auch fleißig gearbeitet.

Am Samstag und Sonntag fand dann die Vereinsarbeit des VOW statt, in dem unter anderem die Arbeiten am Projekt COWERK vorgestellt und Fragen zu Versicherungen für Vereine erörtert wurden.

Und nach so viel Input wurde natürlich auch kräftig gefeiert.

Kurz: eine spannende Woche in Dresden, für die wir uns ganz herzlich bedanken. Wir freuen uns schon auf das nächste Verbandstreffen Anfang November nächsten Jahres.

Der erste Schnitt ist der tiefste

Schnitte auf der ersten von sechs Platten für den Open Source Beehive auf der CNC- Maschine.

Der CNC-Node hat mit dem ersten Großformat- Projekt begonnen – dem Open-Source-Bienenstock im Colorado Top-Bar-Design (http://www.opensourcebeehives.net/Beehives/CTB/ctb.html). Die erste von sechs Platten ist geschnitten – und nächstes Mal wird es noch viel schneller gehen !!!

Das Projekt ist Teil einer größeren Zusammenarbeit des FabLab Barcelona mit einer Gruppe aus Colorado in den USA. Allerdings ist die Zusammenarbeit bereits weltweit mit Bienenstöcken auf allen Kontinenten und der Prüfung des Sensorsystems in Barcelona, Paris und Brüssel aktiv.
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Der lange Atem des Bastlers

An alle Bastlerinnen und Bastler unter euch. Ein inspirierender Beitrag von “La vie en Fl’âme” auf seinem Blog.

Nachfolgend ein Auszug und ein Bild seines Beitrags. Sicherlich eine super Motivation für alle Anleiterinnen und Anleiter beim kommenden Repair Café am 07.02. von 14 bis 17 Uhr im Schöpfwerk, Schöpfurter Str. 5.

copyright: La vie en Fl'âme
(c ) La vie en Fl’âme: Hilfreiche Erklärung in einer Antwort an den Bastler: “ Dear customer, can you check the picture. you are welcome, a happy new year to you too. Greeting!“
"Ich arbeite im RepairCafé. Ehrenamtlich, wie alle anderen hier. Nach einem erfolgreich reparierten Navigationsgerät war nun Elke an der Reihe. Ihr Notebook ging nicht mehr an. Ein Medion Akoya P6624. Es zeigte keine Regung, wenn man den Taster zum Einschalten drückte. Keine Lampe, kein Lüftergeräusch, kein Bild – nichts. ..."